HomeGlobetrotterBritish AirwaysUSA-Reisen
Home States Parks Städte befinden sich derzeit im Aufbau Routenplanung befindet isch derzeit im Aufbau Infos A-Z Reiseberichte Kontakt
USA
USA Tourist Information -
Reisebericht - Texas 2009
Reiseberichte / 2009_Texas / Tag 1 und 2

Schnell gefunden
Alle Highlights auf einen Blick
Gästebuch

Unterhaltung
Puzzle
Memory
Hintergrundbilder

1. Tag: Flug und Ankunft in Houston

In Deutschland ist es bitter kalt, - 11,5 °C zeigt das Thermometer an und die ganze Gegend ist verschneit. Der erste Schnee in diesem Winter und ich muss noch den Weg zum Haus räumen, bevor wir abreisen können. Das Auto ist dann schnell gepackt, man könnte meinen, dass wir wieder eine dreiwöchig Camping-Tour mit dem Zelt unternehmen, wenn man das Gepäck beurteilen würde. 1 riesige Tasche, 1 Seesack, ein Trolley-Koffer und eine Kühlbox und jeder noch ein Handgepäck - unglaublich, dass wir nur 3 Wochen weg sind und immer in Hotels bzw. Motels übernachten werden. Aber die Taschen sind leicht und bieten Staumöglichkeiten für den Einkauf.

Dieter ist so nett und fährt uns zum Flughafen, Wäre nicht notwendig, unser Flieger geht erst um 11:15 Uhr und wir könnten auch die S-Bahn nehmen - ist sehr nett und deutlich bequemer, mit all den Taschen. Nach dem Abschied betreten wir mit den Bordkarten bewaffnet den Flughafen. Alles geht ohne zu warten wie am Schnürchen und schon bald sitzen wir im Abflugsbereich bei einem Abschiedsbier (für 6,50EUR !!!) an der Bar. Noch schnell die letzten Abschiedstelefonate an die Familie und eine SMS an meinen ehemaligen Chef ... - und schon klingelt das Telefon. Der Chef ist dran und fragt, wo wir denn seien. Voller Stolz sage ich "am Flughafen, wir fliegen jetzt gleich ab nach Texas" und denke mir, der wird bestimmt neidisch sein. Doch dem ist nicht so, denn er ist gerade ein paar Gates weiter und wartet auf den Flug nach Orlando - was für ein Zufall. Wir treffen uns noch schnell, wünschen uns eine gute Reise und verschiedenen wieder in unseren Gates.

Die Maschine nach London hatte dann rund 1 Stunde Verspätung und in London sind wir dank der Enteisungs-Prozedur ebenfalls verspätet abgehoben. Ob man die Maschine nur enteisen kann wenn sie vollbesetzt dasteht ? Der Flug war dann aber angenehm und wir konnten die Verspätung wieder aufholen und sind pünktlich gelandet. Die Einreiseprozedur war wieder ätzend aber doch ohne nennenswerten Zwischenfälle und schon bald konnten wir unseren Mietwagen entgegen nehmen. Idealer weise haben wir die Kategorie "Midsize SUV" gebucht, was aber in Houston wohl überhaupt nicht gefragt ist, denn hier gab es nur "Standard SUV" und so fahren wir wieder in einem nagelneuen Jeep Grand Cherokee durch die Lande - ca 400 Euro gespart !!

Mit Hilfe der zuhause bei google ausgedruckten Karten geht es jetzt in Richtung Motel. Da wir uns die mittelmäßigen Sandwichs im Flugzeug mehr oder weniger geschenkt hatten machen wir noch einen Zwischenstopp im Texas Roadhouse für ein kleines Steak - endlich angekommen.

2. Tag: Von Houston über New Braunfels und den Natural Bridge Caverns nach San Antonio

Es ist 12:00 Uhr und ich schaue zum ersten mal auf den Wecker. Mir ist nicht ganz klar, ob 12:00 Uhr in der Nacht oder am Tag, aber ein Blick aus dem Fenster verrät, dass es gerade mal Mitternacht ist. Ich dreh mich wieder um, aber um 3:30 Uhr ist die Nacht endgültig vorbei. Aufstehen, duschen und ab zum ersten Einkauf in den Walmart.
Um 6:30 Uhr verlassen wir den Walmart und können eine Vogelschar bestaunen, wie man sie eigentlich nur aus dem Hitchcock "Die Vögel" kennt. Der gesamte Parkplatz ist von Raben, oder was auch immer, sie waren schwarz, belagert. Fast schon unheimlich.

Schnell sind die Koffer gepackt und im Auto verladen und wir machen uns auf den Weg zum Frühstück. Das Continental Breakfast im Hotel kann man wie immer vergessen, und so bleibt nur der Weg zum Denys, um ein ordentliches, amerikanisches Frühstück zu erhalten. Speck, Würstchen, Eier und Toast für mich, ein Sandwich und Pommes für Sina.

Gut gestärkt (oder schon wieder platt, damit man wieder sitzen kann) klappern wir noch den Ross , Rei und TJ Maxx ab und decken uns mit Klamotten und einer digitalen Straßenkarte für mein GPS ein und weiter gehts es auf der I10 in Richtung San Antonio.

Der Abstecher zu den Natural Bridge Caverns war absolut lohnenswert. Nicht so monumental wie der Carlsbad Caverns NP bieten die Höhlen doch eine supertolle Führung mit phantastischen Gebilden aus Kalkstein - Stalaktiten, Stalagmiten, Popcorn, Blumenkohl, Vorhänge und welche Namen man diesen bizarren Gebilden auch immer geben mag. Entstanden sind die Höhlen vor weit über 5 Mio. Jahren, nachdem bei Erdbewegungen Teile der Kalksteinplatten in Rissbildungen der Erdkruste verschoben wurden und in die Tiefe gerissen wurden. In die Höhle führt unter der natürlichen Sandsteinbrücke hindurch (der Namensgeber) ein natürlicher Eingang, der den Weg bis rund 60m unter die Oberfläche frei macht.

Zum Schutz der Höhle vor den menschlichen Einflüssen ist diese durch Glastüren gesichert. Beim betreten trifft uns fast der Schlag: War die Lufttemperatur außen noch bei trockenen 16°C und springt diese direkt auf 21°C mit einer 99%igen Luftfeuchtigkeit an. Prinzipiell war dies bekannt, vorbereitet waren wir darauf aber nicht - wir kommen uns vor wie im Dampfbad und schon bald ist das T-Shirt durchgeschwitzt. Die Höhlen kann man nur in einer geführten Tour besichtigen, die vorbei an den phantastischen Gebilden von einer Höhle in die andere führt und als Höhepunkt in einer großen Höhle mit Gebilden, die wie Quallen aussehen, endet. Die Führung hat den Vorteil der Informationen und Erklärungen zur Entstehung und Entdeckung der Höhle, aber auch den Nachteil, dass man sich der Gruppengeschwindigkeit anpassen muss - in dem Moment nicht so toll, im Nachgang aber gut, sonst wäre ich noch länger für meine Fotos stehen geblieben. Nach geschätzter 1 Stunde haben wir wieder die Sonne erblickt und waren trotz der Schönheit froh darüber - endlich dem Dampfbad entronnen !

In San Antonio haben wir den Abend am Riverwalk verbracht. Hier vollzieht der San Antonio River eine Schleife inmitten des Stadtzentrums, was für eine direkt am Ufer gelegene Promenade genutzt wird. Mitten in der Stadt hört man nichts mehr von den umherfahrenden Autos, dafür drängen sich Menschentrauben durch die Wege. Auf gemauerten Steinbrücken kann man die Uferseite wechseln und auf dem Fluss fahren Schiffe mit Menschengruppen vorbei. Die gigantischen Warteschlangen an den Anlegestellen lassen mich aber von Schiffsfahrten abschrecken.

Nach dem Abendessen im Hardrock Cafe durchstreifen wir noch den Riverwalk und fallen dann irgendwann todmüde ins Bett.

weiter


Home - States - Die Parks - Städte - Routenplanung - Infos A-Z - Reiseberichte - Kontakt
© 2008 USA-Tourist Reiseservice GbR - die Tourist Information rund um die USA - alle Rechte vorbehalten
Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr - Bitte beachten Sie auch das Impressum